Greenpeace Bad Kreuznach

Ausstellungseröffnung No New Gas

Am 13. April 2024 eröffnete Greenpeace Bad Kreuznach nun offiziell die Ausstellung No New Gas im NAHeRaum, welche bis 26. April zu sehen war.

Gäste hatten dabei die Möglichkeit eine Petition zum Schutz des Wattenmeeres zu unterzeichnen. Denn es gibt Pläne dort nach Gas zu bohren.

Aber Gas zerstört – egal wo und wie es gefördert wird! Erdgas ist klima- und umweltschädlich und befeuert das Artensterben im Meer und an Land. Die aktuelle Gas-Politik der Bundesregierung gefährdet die Gesundheit unserer Meere und von uns Menschen. Denn sie sieht nicht nur vor, weiterhin Gas aus bestehenden Projekten zu importieren. Die Bundesregierung unterstützt auch die Erschließung neuer Erdgasfelder – sowohl in Deutschland als auch im Ausland.

Rund 20km nordwestlich der Nordseeinsel Borkum, in unmittelbarer Nähe zum UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer, will das niederländische Unternehmen ONE-Dyas ein neues Erdgasfeld erschließen. Der vorgesehene Standort der Produktionsplattform befindet sich etwa 500 Meter entfernt von der deutschen Grenze auf niederländischer Seite und in unmittelbarer Nähe zu mehreren Naturschutzgebieten. Schon in diesem Jahr starten die Vorbereitungen für das Projekt. Ab Ende 2024 will ONE-Dyas hier Gas aus insgesamt zwölf Bohrungen fördern – sowohl auf niederländischem als auch auf deutschem Hoheitsgebiet. In einer ersten Phase plant der Konzern, 4,5 bis 13 Milliarden Kubikmeter Gas zu fördern. Durch die Verbrennung würden bis zu 26 Millionen Tonnen CO2 entstehen, was in etwa den jährlichen Emissionen von Rheinland-Pfalz entspräche.